Die Ausrüstung des Kokstransportsystems muss kontinuierlich arbeiten, um den Koks vom Trockenabschreckbehälter zum Trockenabschreckofen zu transportieren. Anschließend wird er über einen elektromagnetischen Förderer, ein Drehschieberventil, ein Förderband und eine Rutsche zur Kokssiebanlage transportiert, wo er gesiebt und dann zum Kokssilo für den externen Abtransport befördert wird. Die Rutsche in der Übergabestation des Förderbandes bildet das Herzstück dieser Förderkette. Sie verbindet die vorderen und hinteren Förderbänder und steuert den Koksfluss. Koks zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Härte, unregelmäßige Form und viele Kanten aus. Die Förderbandgeschwindigkeit beträgt 1,6 m/s. Der harte Koks prallt mit hoher Geschwindigkeit gegen die Innenwand der Rutsche, wodurch ein starker Aufprall entsteht. Anschließend prallt er in die entgegengesetzte Richtung zurück und trifft die gegenüberliegende Seite der Rutsche erneut.
Bei solch einer starken Belastung müssen geeignete, verschleißfeste Materialien zum Schutz vor Materialverlusten gewählt werden. Üblicherweise wird eine Stahlplatte verwendet, die mit einer Kunststeinplatte ausgekleidet und mit Harzkleber zu einer Gesamtkonstruktion, der Rutsche, verbunden ist. Aufgrund der vollständigen Vorfertigung der Rutsche ist das Gewicht hoch und die Installation umständlich. Sobald die Kunststeinplatte verschleißt oder bricht, ist eine Reparatur sehr schwierig. Die Sprödigkeit der Kunststeinplatte reicht nicht aus, um den Belastungen standzuhalten. Bereits nach 3-4 Monaten Nutzung verschleißt die Innenwand der Rutsche sehr schnell und es tritt Material aus.
In diesem Zusammenhang hat sich unser Unternehmen für die Innenwand der Rutsche für die Keramikauskleidung KENAI® entschieden, die folgende Eigenschaften aufweist:
1. Keramik ist ein anorganischer, nichtmetallischer Werkstoff mit hoher Härte (HV1100-1400), der dem Abrieb der transportierten Materialien widersteht.
2. Durch das Verbinden von 92% AL2O3 mit einer Q235-Stahlplatte und unter Einhaltung eines strengen Klebeverfahrens wird eine Haftfestigkeit von bis zu 15,3 MPa erreicht, und die Keramik löst sich nicht leicht ab.
3. Keramik ist leicht, ihre Dichte beträgt 3,6 g/cm³, also nur die Hälfte von Stahl, wodurch die Belastung der Ausrüstung erheblich reduziert werden kann.
4. Die Keramikauskleidung ist mit Bolzenschweißbolzen an der Rutsche befestigt, und die Muttern werden festgezogen, sodass sie schnell montiert und ausgetauscht werden kann.
5. Die Keramikauskleidung kann sich aufgrund von Schraubenabrieb nicht lösen, da alle Teile, die mit dem Koks in Berührung kommen, aus Keramik bestehen.
6. Die Schlagfestigkeit und Stabilität der Keramik sind gut, was die Lebensdauer der Rutsche von 3-4 Monaten auf 3-5 Jahre verlängert.
Der Einsatz von Kyanite®-Keramikauskleidungen in Förderbandübergabestationen reduziert den Verschleiß der Anlagen, verbessert die Förderleistung, senkt die Betriebskosten und gewährleistet einen stabilen Betrieb des Kokstransportsystems. KENAI®-Keramikauskleidungen werden bereits in großem Umfang in Kokereianlagen, in Wiegebehältern unter Hochofenrutschen, in Rohstoffanlagenrutschen, in Scheibenförderanlagen, in Hafenrutschen, in Kohlefallrohren von Wärmekraftwerken und anderen stark beanspruchten Anlagen eingesetzt. Auch zukünftig werden KENAI®-Keramikauskleidungen, wie bisher üblich, weitere Verschleißprobleme in verschleißanfälligen Anlagen lösen.
Veröffentlichungsdatum: 26. März 2024
